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Geschrieben von: Herberia
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Dienstag, 31. März 2009 um 10:50 Uhr |
Giersch (Aegopodium podagraria)Volkstümliche Namen: - Erdholler
- Zipperleinskraut
- Geißfuß
- Strenzel
- St. Gerhardskraut
- Schättele
Fast jeder Gartenbesitzer kennt Giersch als beinahe nicht auszurottendes Übel.Doch Giersch wird schon seit Jahrhunderten als Heilkraut eingesetzt. Als Wildgemüse, wie Grabfunde beweisen, kannten ihn schon die Neandertaler. Bei den Römern war er als Soldatengemüse beliebt. Man muß nicht krankheitsgeplagt sein, um sich die guten Eigenschaften des Giersch zunutze zu machen. Unzählige Gierschrezepte beweisen ,dass der Giersch auch vorbeugende Wirkung hat und in der Küche vielseitig zubereitet werden kann. Bei einer Gierschschwemme kann man nur den Rat geben: Soviel wie möglich aufessen. Das reduziert den Giersch im Garten erheblich und man tut seiner Gesundheit etwas gutes. Giersch ist reich an - Vitamin C,
- Provitamin A,
- Eiweiß,
- Kalium,
- Magnesium,
- Silicium,
- Eisen,
- Titan und
- enthält ätherische Öle.
Besonders hilfreich ist Giersch durch seine blutreinigende, entgiftenden, entzündungshemmenden, harnsäuretreibenden und schmerzstillenden Eigenschaften. Eingesetzt wird Giersch bei Rheumaleiden, Gicht und Blasenentzündungen sowie bei Ischiasschmerzen und Krampfadern. Art der Anwendung - Aufguß (Tee)
- Tinktur
- Auflage und Umschläge
- Bäder
EsotherischesBlütenessenz nicht bekannt Räucherung Eine Räucherung mit getrocknetem Giersch soll gegen Schnupfen helfen. GeschichtlichesGiersch wurde im Mittelalter als Nahrungs - und Heilmittel in Klostergärten angebaut. In Großbritanien ist Giersch dem Hl. Gerhardt geweiht. Culpeper (17 Jahrhundert) meinte ,das Giersch bei sich tragen Schmerzen lindert. Kräuterpfarrer Künzle hat ihn zur Behandlung von Krampfadern eingesetzt.
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Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 14. April 2009 um 21:11 Uhr |
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